Ein News-Beitrag der Werbeagentur mindmelt

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Cookie-Hinweise

Der Cookie-Hinweis – darauf müssen Seitenbetreiber achten!

Werden zur Wiedererkennung bei einem weiteren Seitenbesuch oder für interne Zwecke Daten des Kunden verwendet, ist ein Cookie-Hinweis Pflicht, so unsere Experten der Webagentur Frankfurt mindmelt. Die Gesetzeslage spricht dazu jedoch eine nicht ganz so klare Sprache und kennt gleich zwei Regelungen: Eine für Deutschland gültige und eine, die für Europa angewandt wird. Doch welche gilt für Ihre Website?

 

Cookies – Nützliches Werkzeug für Betreiber und Nutzer

Damit Webseiten den Nutzer bei einem wiederholten Besuch erkennen können, hinterlassen wir beim Seitenbesuch Spuren. Diese Spuren werden unter dem Begriff Cookies zusammengefasst und umfassen neben Spracheinstellungen auch Inforationen, die wir etwa in Anmeldemasken eintragen. Der Seitenbesucher erlebt so einen noch stressfreieren weiteren Besuch der Seite, denn die Eingabe dieser Informationen ist daraufhin nicht mehr notwendig. Seitenbetreiber wiederum haben ebenfalls etwas von der Cookie-Verwendung. So können die Daten beispielsweise dabei helfen, Besucherstatistiken zu erstellen. 

 

Cookies und das Gesetz: Verwirrung bei Seitenbetreibern

Doch das Gesetzt macht die Verwendung von Cookies für den Seitenbetreiber zu einer nicht ganz so einfachen Angelegenheit. Sämtliche Speicherung und Verwendung personenbezogener Daten ist auch in Deutschland strengen Gesetzen unterworfen. Diese Regelungen lassen sich im Telemediengesetz sowie im Bundesdatenschutzgesetz nachlesen. Zudem existiert auf europäischer Ebene eine weitere Richtlinie (2002/58/EG). Diese Richtlinie macht klar, dass für jedes verwendete Datenpaket das Einverständnis des Nutzers eingeholt werden muss. Das Telemediengesetz jedoch sieht dies anders: Hier wird lediglich vorgeschrieben, dass der Nutzer über die Cookie-Verwendung unterrichtet werden muss. Dieser Widerspruch zwischen den in Deutschland geltenden Regelungen und der EU-Richtlinie verunsichert Seitenbetreiber nach wie vor.

 

Google verlangt Zustimmung des Nutzers

Eine Lösung wäre, schlichtweg keine Cookies auf der eigenen Website zu verwenden. Für die meisten Onlinemarketing treibenden Unternehmen stellt diese Variante allerdings keine tragbare Alternative dar. Insbesondere dann, wenn Google-Dienste (beispielsweise AdSense) genutzt werden, gelten sowieso neue Regeln: Google besteht darauf, dass bei Seiten, die diese Dienste in Anspruch nehmen, die EU-Richtlinie gilt und somit prinzipiell die Zustimmung des Nutzers zur Verwendung und Speicherung der Daten eingeholt werden muss.

 

Wie genau muss der Coockie-Hinweis aussehen?

Eine klare Anweisung, welche Punkte in diesem Cookie-Hinweis enthalten sein müssen, gibt es nicht. Allerdings ist es ratsam, neben einer kurzen Informationen zu Cookies im Allgemeinen zu erwähnen, zu welchem Zweck diese Daten gespeichert werden und ob diese an Dritte weitergegeben werden. Um den Seitenbesuch für den Nutzer trotzdem so angenehm wie möglich zu halten, empfiehlt sich zudem ein Button. So kann der Nutzer durch einen einfachen Klick zustimmen und seinen Seitenbesuch fortsetzen. Die Einwilligung als Pop-Up einzubinden empfiehlt sich wiederum nicht, denn diese werden nicht selten übersehen oder vom Browser geblockt.

 

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