Ein News-Beitrag der Werbeagentur mindmelt

Werbeagentur Insider-Wissen zu Webdesign, Werbung, Marketing, Internet und Design.

 

Kaufverhalten der Deutschen im E-Commerce
Datum: 18.08.2011
Diesen Artikel weiterempfehlen:

Kaufverhalten der Deutschen im E-Commerce

Viele Händler in den Innenstädten können nur rückläufige Umsatzzahlen aufweisen – der Online-Handel hingegen boomt und freut sich über Zuwächse um 14% im Vergleich zum Vorjahr. Das Internet bleibt somit der Wachstumsmarkt Nr.1 puncto Einkaufen.

Konkret soll der Umsatz der Deutschen im E-Commerce bis zum Jahr 2014 44 Milliarden Euro betragen. Die Online-Einkaufshäufigkeit der Deutschen liegt bei etwa 9 Einkäufen pro Jahr. Bei einer Einkaufssession werden durchschnittlich 506 Euro ausgegeben.

Verantwortlich für den Boom des Online-Handels ist zunehmend auch die ältere Generation: Bei den über 60-Jährigen stieg der Anteil der Online-Shopper auf 28%.

Die Deutschen kaufen online nach wie vor am liebsten in heimischen Shops (zu 96%), doch die Attraktivität internationaler Web-Shops für deutsche Konsumenten ist im Steigen begriffen. Vor allem britische Shops sind für die Deutschen zunehmend interessant. Der Anteil deutscher Kunden in britischen Online-Shops ist auf 5% gestiegen.

Zudem kann man man beobachten, dass das Sommerloch bei den Online-Anbietern zunehmend verschwindet. Während es früher noch zu Tiefpunkten im Umsatz vor allem im April und Juni kam, zeigt sich im gesamten europäischen Raum keine Saisonalität mehr im E-Commerce.

Was allerdings auffällt, ist, dass das Weihnachtsgeschäft im deutschen Online-Handel im Vergleich zum restlichen europäischen Markt eine große Rolle spielt: Etwa ein Drittel der Jahresumsätze macht ein deutscher E-Commerce-Anbieter zwischen Oktober und Dezember. Dies lässt auch Rückschlüsse auf das Verhalten der Deutschen zu: Da die meisten Deutschen in heimischen Webshops kaufen, tätigen diese statistisch gesehen ebenfalls ein Drittel ihrer Einkäufe zu dieser Zeit.

Wie im gesamten E-Commerce-Markt kaufen auch die Deutschen großteils (zu etwa 60%) während der Arbeitszeit ein. Dieser Wert ist sogar höher als bei den Online-Services (Telekommunikation und Internet) sowie beim Online-Gambling (Spiele und Wetten).

Deutsche Kunden wählen zunehmend häufiger die Kreditkarte, um im E-Commerce ihre Einkäufe zu bezahlen. Heuer hat sich der Anteil der Transaktionen, die per Kreditkarte abgewickelt werden, bei den Deutschen auf 36% gesteigert. Das Online-Bezahlverfahren Giropay macht einen Anteil von 2,4%, die Zahlart Maestro 4,2% aus. Dominant ist bei den deutschen Online-Shoppern weiterhin das Elektronische Lastschriftverfahren, es ist mit 44% die Zahlart Nr. 1 im Online-Handel. Grundsätzlich wird ja nicht jede Ware oder Dienstleistung, die online gekauft wird, auch bezahlt. Gründe dafür: Betrugsversuche, Sperrung einer Kreditkarte, Nicht-Einlösung der Lastschrift doer Rückgabe der Ware.

Bei der Elektronischen Lastschrift besteht für den Online-Händler ein hohes Risiko, dass die Lastschrift nicht eingelöst wird (das Konto ist etwa nicht gedeckt): Die Rücklastschriftquote ist auch in Deutschland hoch. Die Erfolgsquote bei Kreditkartentransaktionen liegt im deutschen E-Commerce hingegen bei 89%, meist wird also auch tatsächlich bezahlt. Die Deutschen haben insgesamt gesehen eine hohe Zahlungsmoral.

Falls Sie die Informationen auf dieser Seite nutzen, bitten wir Sie diese Seite als Quellangabe anzugeben und zu verlinken.

Dürfen wir uns vorstellen? Weitere Informationen zur Agentur

Mindmelt

Weitere Artikel im Blog der Werbeagentur mindmelt

Blog für Marketing & Webdesign

Gerne hören wir von Ihnen
+49 69-219362-50
Email senden mindmelt Werbeagentur
Zeil 46, D-60313 Frankfurt
factsheet
Download Factsheet
(zum Ausdrucken)