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Klare Worte - Die Werbesprache im Wandel
Datum: 12.09.2014
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Klare Worte - Die Werbesprache im Wandel

Von bunten Umschreibung zu klarem und unmissverständlichem Klartext. Nicht nur unser allgemeiner Wortschatz ist seit jeher im Wandel, auch die Werbung zieht mit. Auffallen um jeden Preis, gekoppelt mit Kreativität und zeitgemäßer Ansprache. Um aus dem allgemeinen Werbedschungel herauszustechen, müssen sich Werbetreibende etwas einfallen lassen. Wortkonstrukte, die ein Schmunzeln hervorrufen oder eingebettete Wortwitze, die auch die lange aufrechterhaltene moralische Linie der Werbesprache mehr oder weniger stark verrücken.


Doch der Grat ist schmal – die Hochseilakteure, die es wagen diese moderne Fassung der Werbesprache anzuschlagen, müssen exakt berechnen, wie viel Mut mit welcher Menge an klassischen und eleganten Floskeln gepaart werden muss, um den idealen Konsens zu finden. Sensationelle Werbeslogans sind der Traum des Marketingspezialisten, denn durch sie gelangt Werbung und Marke in das Bewusstsein des Werbekonsumenten. Auch im dichten Wald aus Spots, Printwerbung und Web Design setzen sich gelungene Mottos, geniale Slogans und beeindruckende Konzepte durch. Die Werbesprache spielt da eine immense Rolle.

 

Zu viel des Guten?

Wer beobachtet stellt fest: Der Wandel ist stärker denn je. „Durch die Blume“ ist out – Tacheles heißt das neue Motto. Klare Worte statt blumige Umschreibungen. Doch derart gewagte Versuche können auch sprichwörtlich „nach hinten los gehen“. So etwa die Kampagne rund um die Fußballspieler der deutschen Nationalmannschaft. Die Kicker halten in der Werbung für einen namenhaften Sponsor ein scheinbar frisches und echtes Tierherz in den Händen, um zu vermitteln, dass sie mit ganzem Herzen bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft dabei sein werden. Zu deutlich ist also unter Umständen auch wieder ein Schritt zu viel – außer es geht wie im genannten Beispiel rein darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Das sollte in diesem Fall gelungen sein – wenn auch meist negativ belastet.

Der stets gültige Rat sollte daher heißen: Tacheles – je gerne! Aber: Mit Sinn und Verstand und innerhalb der Regeln des Corporate Design. Moral und Ethik sollten unangetastet bleiben und eine klare Grenze für die Werbung darstellen. Schlussendlich gilt jedoch, dass erlaubt ist was gefällt. Den Geschmack aller zu treffen ist sicherlich unmöglich – doch zu viel Mut kann mehr Schaden anrichten, als man denkt. Aufmerksamkeit ist schließlich nicht alles – positive Meinungen sollten das angestrebte Ziel einer Marketingkampagne sein.

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