Ein News-Beitrag der Werbeagentur mindmelt

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Printdesign und Webdesign verschmelzen

Bei mindmelt steht es schon im Namen: Verschmelzen ist in! In jüngsten Designs verschmelzen Print- und Webdesign zu Einem. Ein Interview dazu mit den Grafikdesignern und Webdesignern von mindmelt:

Gibt es eine Zunahme des Druckdesigns im Web,
und wenn ja, mit welchen Techniken?

Die Neuerungen der letzten Jahre machen es möglich, Druckdesigngrundsätze auf Digitalmedien anzuwenden. Wir werden immer mehr Qualitätsdesign sehen. Jetzt, wo man dynamische Websites erstellen kann, sehe ich eine Explosion dieser Möglichkeiten. Ich sehe viele reiche Farben, Anstiege, Cover, auf Illustration oder Gestaltungsraster gegründete Designs, sehr viele Schriftarten und Bilder. Bisher gab es weniger websichere Farben gegenüber dem Druck, Ausgabegeräte mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen, Entschlüsselungen und Browsern sowie schmerzhafte Downloadzeiten. Diese Hürden werden durch die zunehmende Vereinheitlichung des www bald genommen. Eine Vereinigung mit den Druckmedien kommt bestimmt. Schriftbilder und das Layout von Zeitschriften werden neue Dimensionen bekommen. Die Erzählweise wird wird sich optisch verändern.


Was ist der Grund für diese Tendenz?

Der Gestalter kann nun Qualitätsdesign möglich machen, Inhalte besser hervorheben und Strukturen schaffen, die auf jedem Bildschirm erkennbar sind: Der Webdesigner kann nun über 640 x 480 und Verdana hinaus denken. Diese Tendenz wird Bestand haben und die Webdesigner besinnen sich auf die Grundlagen des grafischen Designs. Es ist so etwas wie eine Renaissance. Das Web ist jetzt offen für wahre Gestalter, die das volle Potenzial des HTML und CSS ausschöpfen können.

Ist es überhaupt sinnvoll, Webdesign auszudrucken?

Traditionelle Medien geben die Struktur der Wahrnehmung vor. Das Webdesign hat andere Regeln. Im Web ist der Inhalt noch König. Wir helfen den Usern, schnell zu finden was sie suchen. Dabei bringt der Gebrauch guter Typografie Fortschritt. Das kann für beide Seiten Nutzen bringen.

Gibt es jetzt schon Websites, die ein gutes Druckdesign auf den Bildschirm bringen?

Gutes Design hebt den Inhalt hervor. Je weniger der Betrachter es merkt, desto besser bin ich als Gestalter. Einer meiner persönlichen Lieblinge im Magazinstil ist pictorymag.com.


Welchen Herausforderungen muss sich ein Webdesigner stellen, wenn er sich an traditioneller Druckgestaltung orientiert?

Das erste ist die gestiegene Erwartungshaltung der User.  Die größte Herausforderung ist die Wechselwirkung, nicht die Ästhetik. Sie können ein fantastisches Bild in einem durchdachten Gestaltungsraster und mit genau der richtigen Typografie platzieren, aber das stellt noch lange nicht sicher, dass das Produkt leicht zu verwenden ist und der User gut an die Informationen gelangt. Andere Herausforderungen sind die komplizierte Codeentwicklung und die Skalierbarkeit. Websites werden in Zukunft bessere Konzepte brauchen. Glücklicherweise gibt es immer mehr Werkzeuge und verfügbare Techniken, die dabei helfen können, wie z.B. JavaScript-Entwicklung oder HTML5. Diese Entwicklung beschleunigt sich rapide.

Machen Plattformen einen Unterschied?

Man muss selbstverständlich bei der Design-Entwicklung beachten, auf welchen Plattformen sie verwendet werden soll. Ein iPad beispielsweise verfügt über keine Tastatur, was die Möglichkeiten der Navigation einschränkt. Der größte Unterschied besteht zwischen Laptop und Mobiltelefon.


Hemmt ein einheitliches Gestaltungsraster die Kreativität im Webdesign oder wird sie erhöht?
Wenn man die Regeln der Gestaltung kennt, dann muss sie nicht die Kreativität hemmen. Denn auch um die Regeln brechen zu können, muss man sie verstehen. Das macht es überhaupt erst möglich, einen eigenen Stil zu entwickeln, und in eigener Regie Regeln zu schaffen. Die Übernahme traditionellen Druckdesigns in das Web kann hier zu völlig neuen Gestaltungen, Mustern, Techniken und Ideen führen.


Vielen Dank für das Interview an unsere Designer!

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