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Scrollytelling
Datum: 08.06.2017
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Scrollytelling

Scrollen oder nicht? Vom No-Go zum neu entdeckten Trend im Webdesign

Einer Frage sehen sich Webseitenbetreiber immer wieder gegenüber: Wie bringen wir die nicht selten relativ umfangreichen Inhalte einer Website so unter, dass die Übersicht gewahrt wird und das Webdesign modern, benutzerfreundlich und möglichst nah an den aktuellen Trends gestaltet ist?  "Ein Thema ist dabei das Scrolling. Hier wird sich mit Hilfe der Maus auf der Seite nach unten oder oben bewegt. Theoretisch kann eine Website unendlich lang sein." meint Franka Gonzalez, Marketingexpertin bei der Marketing Agentur Frankfurt mindmelt. Doch wie benutzerfreundlich wäre diese Variante? Sollte Scrolling womöglich komplett vermieden werden?

 

Scrolling: Der Wandel des Webdesign

Noch vor wenigen Jahren waren sich die Webdesigner einig: Scrolling sollte so gut es ging vermieden werden. Scrollingbalken am rechten oder oberen Bildrand waren verpönt. Hier hat sich jedoch einiges getan, denn mit steigender Beliebtheit der sozialen Netzwerke entstand der Trend, möglichst viele Informationen auf einer Seite unterzubringen, denn das Klicken auf weiterführende Seiten ist hier nicht üblich – hier wird gescrollt und gescrollt.

 

Übersichtlichkeit ist alles: Scrolling ja, jedoch mit Struktur

"Auch die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte hat zu dieser Anpassung der Nutzergewohnheiten geführt. Hier wird noch deutlich weniger gern geklickt als am heimischen Computer, stattdessen ist das Scrollen der gewünschte Weg, um sich auf einer Website zu bewegen und an die Informationen zu gelangen, die gesucht werden." sagt Herr Geisl der Webagentur Wiesbaden mindmelt. Lange Navigationsmenüs wirken im mobilen Internet eher abschreckend und unpraktisch. Stattdessen wird hier also der Trend zum Scrollen offensichtlich und diese Gewohnheit macht sich auch dann bemerkbar, wenn sich der Nutzer mit mit Hilfe der Maus über Internetseiten bewegt.

 

Smartphone und Co. sorgen für neue Gewohnheiten

Das Verhalten des Internetnutzers hat sich also mit dem Siegeszug der Smartphones deutlich verändert, was auch auf die Frage, ob Scrolling „in“ oder „out“ ist, Auswirkungen hat. Gewünscht sind gut strukturierte Seiten, die sich leicht durchscrollen und nach den gewünschten Informationen „scannen“ lassen. Umfangreiche Navigationselemente sind dagegen eher lästig. Voraussetzung ist allerdings die gute Übersicht der Website, durch die es dem Seitenbesucher leicht gemacht wird, sich zügig zu den Stellen durchzulesen, die ihn interessieren.

 

Horizontales Scrolling bleibt nach wie vor unbeliebt

Das Scrolling ist also wieder im Trend. Facebook und Co. prägten diese Veränderung im Webdesign, die mobile Nutzung des Internet via Smartphone und Co. unterstützt diese Entwicklung. Übersichtlichkeit und Struktur sind Hauptanker des modernen Webdesign und effektiver Webseitengestaltung. So sterben unübersichtliche Webseitennavigationen langsam aber sicher aus und werden durch gut strukturierte Inhalte ersetzt, wobei deutlich mehr Content auf einer einzelnen Seite untergebracht wird, als früher üblich. Nach wie vor unbeliebt und eher zu vermeiden bleibt allerdings das Scrolling nach links und rechts – hier ist es deutlich mehr im Sinne des Seitenbesuchers, sich nach unten zu orientieren und das horizontale Scrolling zu vermeiden.

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