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Pressearbeit richtig machen
Datum: 26.09.2018
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Pressearbeit richtig machen

Onlinemarketing und PR: So machen Sie aus Ihrer PR eine Erfolgsgeschichte

Die Pressearbeit ist ein nicht unwichtiger Teil des Marketings. Sie zahlt sich sowohl für große als auch für kleine und mittelständische Unternehmen aus. Erwähnungen in der Presse sorgen für Aufmerksamkeit, wecken Interesse und locken mögliche neue Kunden ins Unternehmen oder auf die Unternehmenswebseite. Daher gehört auch im Onlinemarketing die Pressearbeit zu den vielversprechendsten Methoden, um das eigene Unternehmen bekannter zu machen. Pressearbeit steht nicht nur für das Abdrucken interessanter Artikel in der klassischen Zeitung. In den Zeiten des Internets gilt es auch, sich digital „bemerkbar zu machen“. Ob Onlinezeitung oder themenrelevante Portale: Hier findet der neugierige Leser auf einfachem Wege zu Neuigkeiten, Informationen und Fakten. Große Unternehmen tauchen daher immer wieder in branchenrelevanten Onlinezeitschriften, Blogs und auf Portalen auf und werden dort dem interessierten Leser vorgestellt. Doch unter welchen Umständen ist diese Variante des Onlinemarketing auch für kleinere und mittelständische Unternehmen eine Chance? Interessieren sich Portale überhaupt für Berichte über kleine und mittelständische Unternehmen? Und welche Voraussetzungen sollten erfüllt werden, ehe die Pressearbeit zur interessanten Investition wird?

 

Vor der Pressearbeit: Die Website als solide Basis darf nicht hintenanstehen

Sie kennen das: Es wird Besuch erwartet, also fängt die gesamte Familie an, in ungeahnter Geschwindigkeit und Gründlichkeit Haus und Garten auf Vordermann zu bringen. Was im „realen Leben“ gilt, sollte auch im Onlinemarketing nicht anders gehandhabt werden. Mit gelungener Pressearbeit laden Sie sich Gäste ein. Dass das Unternehmen selbst beim realen Besuch des Kunden in allen Belangen „sauber“ sein sollte, ist vollkommen klar. Doch auch digital sollte alles stimmen und sowohl professionell als auch charismatisch wirken. Soll heißen: Ehe Sie durch Ihre PR-Arbeit Tür und Tor für interessierte neue Seitenbesucher öffnen, muss die Basis stimmen – die Webseite.

 

Angenommen, Sie schaffen es nach der Lektüre unseres kleinen Ratgebers, Presseportale und Co. für Ihren Bericht zu begeistern, so dass dieser seinen Platz in deren Berichterstattung findet. Weiter angenommen: Ihr Artikel weckt mit Hilfe unserer Tipps das Interesse neuer Seitenbesucher und potenzieller Neukunden. Was erwarten diese zu finden? Ein in allen Belangen seriöses und ansprechendes Unternehmen.

Fakt ist, nach dem Lesen des Berichts über Ihr Unternehmen oder Produkt wird der Leser als erstes Ihre Webseite aufsuchen. Sie ist die Basis aller Onlinemarketing-Maßnahmen. Hierüber findet der Interessent zum Unternehmen. Und hier wird er vom Interessenten zum potentiellen Neukunden. Aber auch schon vor der Veröffentlichung steht Ihr Internetauftritt im Fokus: Der interessierte Redakteur wird sich ebenfalls ansehen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen präsentieren. Findet er hier weniger interessante und hochwertige Inhalte, verliert Ihr Bericht automatisch an Qualität.

Schon hier, an der Basis eines Auftritts, geschehen die banalsten, jedoch leider häufigsten Fehler, wenn sich Unternehmen dazu entscheiden, mit Pressearbeit mehr Aufmerksamkeit zu erregen und ihren Bekanntheitsgrad zu erweitern. Stimmt die Basis nicht - also die Webseite an sich - kann auch das beste Produkt oder Angebot oftmals nicht helfen. Die wohl wichtigste Aufgabe vor der Pressearbeit besteht daher darin, die Basis aufzupolieren: Das „Haus auf Vordermann zu bringen“, ehe „Besuch kommt“. Ein aussagekräftiges Corporate Design, innovatives und individuelles  Webdesign, gelungene inhaltliche Ansprache – all das entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg sämtlicher Maßnahmen des Onlinemarketing. 

Stimmt jedoch die Basis, spricht auch für kleinere und mittelständische Unternehmen nichts dagegen, sich in die Pressearbeit zu stürzen – doch dabei gilt es einiges zu beachten, damit sich die Arbeit lohnt.

 

Die Kunst der „heißen News“ und wie man sie am besten verpackt 

Die Presse sucht vor allem eines: Sensationen. Ein neues, innovatives Produkt? Ein interessantes Angebot? Eine firmeninterne Veränderung, die auch den Leser betrifft oder interessiert? Sind diese News gerade Mangelware, gibt es jedoch noch einen anderen Türöffner, der die Aufmerksamkeit des Redakteurs weckt und Ihrer Nachricht möglicherweise einen Platz auf seinem Portal sichert: Realistische, anregende, interessante und ehrliche Geschichten. Besonderer Kniff: Die Kombination beider Faktoren. Nicht umsonst beschäftigen größere Unternehmen Experten in ihren PR-Abteilungen. Diese filtern interessante News heraus. Doch sie tun nicht nur das: Sie polieren diese News, so dass auch aus einer eher kleinen Neuigkeit ein interessanter Bericht wird. Dabei gilt: Bleiben Sie nah am Leser, am Kunden. Fakt ist: Sich von den unzähligen Nachrichten verschiedenster Unternehmen abzusetzen und es schlussendlich bis zur Veröffentlichung zu schaffen, ist eine Kunst. Es muss also etwas Besonderes her. Daher greifen professionelle Texter an dieser Stelle zu einem „Allheilmittel“, um aus kühlen Neuigkeiten ein lesernahes Highlight zu kreieren: Das Storytelling.

 

Das Storytelling in der PR: Mit der richtigen Story erhalten Sie den Ritterschlag für Ihren Bericht

Das Storytelling findet in verschiedenen Facetten Anwendung im Onlinemarketing und der Werbung. Auch beim Kreieren einer Pressenachricht ist das Storytelling ein Schlüssel zur Aufmerksamkeit. Sie können seitenweise über Ihr neues Produkt oder Ihr Angebot erzählen, ganz klar. Denn für Sie persönlich ist es an sich schon ein Highlight. Doch für den Leser ist es nur ein Produkt unter vielen. Setzen Sie sich ab und packen Sie den Leser da, wo es Schriftsteller und Journalisten seit jeher tun: Werden Sie persönlich und erzählen Sie die Geschichte hinter dem Produkt.

Als Beispiel: Ihr Unternehmen stellt Schlüsselanhänger her. Diese neuen Schlüsselanhänger haben natürlich etwas Besonderes: Sie geben ein Signal, wenn sie verlegt werden. Ähnlich dem verschwundenen Handy, das man anrufen kann, um es anhand des Klingeltons zu finden. Hier könnten Sie nun direkt erklären, was das Besondere ist: Dieser Schlüsselanhänger piept, wenn Sie ihn suchen.

Sie könnten aber auch erklären, wieso Ihr Unternehmen überhaupt beschlossen hat, dass diese Innovation endlich erschaffen werden muss. Packen Sie den Leser da, wo er sich vermutlich selbst gerade sieht: Er hat schon hunderte Male seinen Schlüssel verlegt, genau wie Sie. Doch nun haben Sie die Lösung für das Problem, das ihn schon so lange bedrückt. Und zwar weil Sie nah am Kunden sind, ein Mensch wie er, der seinen Schlüssel mindestens ebenso oft verlegt wie Ihr Leser. Sie helfen ihm nun aus diesem Dilemma, indem Sie ihr gemeinsames Problem lösen. Sie bieten ihm, wonach er sich sehnt. Kurzum: Sie haben Neuigkeiten? Erzählen Sie diese so, dass sich der Leser angesprochen fühlt, eine Verbindung aufbaut, sein Interesse geweckt wird. Werden Sie persönlich, erzählen Sie die Geschichte zum Produkt, und werden Sie so vom Redakteur und Leser wahrgenommen.

 

Die Wahl der richtigen Plattformen und die Unterstützung der Experten

Gerade im Internet ist Erfahrung ein wichtiges Element des Erfolgs. Es wird Ihr Unternehmen nicht in aller Munde bringen, wenn Sie einen Stapel „einigermaßen gelungener Artikel“ an Redakteure senden. Es kann Sie aber spontan nach vorne bringen, mit wenig Streuverlusten gezielt den richtigen Ansprechpartner zu kontaktieren und auf professionelle und hochwertige Pressemitteilungen zu setzen. „Wir empfehlen generell, im Onlinemarketing genau hinzusehen. Eine Webseite ist beispielsweise nicht gleich eine Webseite. Hier gibt es qualitative Unterschiede, die aus einer Investition auch schnell ein Fass ohne Boden werden lassen. Qualität und Professionalität sollten an erster Stelle stehen, damit die Basis aller Maßnahmen so stabil wie möglich ist. Gleiches gilt jedoch auch für die verschiedenen Maßnahmen, die daraufhin in Angriff genommen werden können – mitunter die PR-Arbeit“, so Ingo Krumm von der Werbeagentur mindmelt in Frankfurt. Er erklärt weiter: „Alles, womit wir an die Öffentlichkeit gehen, kann ein Plus oder ein Minus für das Ansehen des Unternehmens werden. Ein Minus wieder auszubügeln ist eine schwere Aufgabe. Daher sollte hier nicht unbedingt gepokert werden: Wenn ein Unternehmen für Qualität steht, dann sollte es auch so auftreten. Fehler können im Onlinemarketing, gerade in der PR, nur ganz selten problemlos ausgebügelt werden. Daher arbeiten wir beispielsweise mit professionellen Autoren zusammen, die aus einer Neuigkeit mehr herausholen und damit sowohl den Redakteur als auch später den Leser neugierig zu machen. Das braucht Übung und Erfahrung, auf die gerade im Onlinemarketing weder inhaltlich, noch im eher technischen Bereich verzichtet werden sollte.“

 

Fazit: Pressearbeit bringt Unternehmen voran – aber Qualität und Mehrwert müssen stimmen

Die Summe an Berichten, die eine Onlineredaktion Tag für Tag in ihren Postfächern findet, ist unvorstellbar. Hier wird nicht etwa jeder Artikel genauestens gelesen und gegebenenfalls aussortiert. Vielmehr ist es „Überfliegen“ der Berichte und Neuigkeiten, ein schnelles Filtern nach „Kann man sich genauer anschauen“ und „Langweilig/Irrelevant für unser Portal“. Sich hier durchzusetzen ist nicht einfach – jedoch auch nicht unmöglich. Tatsächlich tun Unternehmen jedoch gut daran, auch hier auf die Unterstützung professioneller Autoren zu bauen. Doch auch die hochwertigste Nachricht wird nicht fruchten, wenn die Basis nicht stimmt. Pressearbeit ist heutzutage eng mit dem öffentlichen Auftreten eines Unternehmens im Internet verstrickt. Stimmt diese Basis nicht, lohnt sich die Investition in professionelle PR kaum. Stimmt jedoch der Background, kann hochwertige Pressearbeit Ihr Unternehmen in aller Munde bringen, das Unternehmensimage polieren, Stammkunden reaktivieren und Neukunden anlocken.

 

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