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Vermeiden Sie diese drei Fehler im Storytelling!
Datum: 11.09.2018
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Vermeiden Sie diese drei Fehler im Storytelling!

Storytelling, das wirkt

Storytelling ist schon seit längerer Zeit ein vielversprechendes und oft eingesetztes Werkzeug in der Werbe- und Marketingbranche. Doch auch hier gilt: Storytelling birgt Potenziale, verführt jedoch zugleich nicht selten zu Fehlern, die tunlichst vermieden werden sollten. Welche drei gravierenden, wenn auch verlockenden Fehler Sie vermeiden sollten und warum selbst Profis hin und wieder in die Falle tappen, haben wir für Sie zusammengefasst. 

 

Geschichten erzählen ist nicht gleich Storytelling

Fragt man, was unter Storytelling verstanden wird, lautet die Antwort meist: „Es wird eine Geschichte erzählt, die den Konsumenten berührt und eine Bindung entstehen lässt“ oder ähnliches. Ganz falsch ist das keinesfalls, doch es ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Storytelling ist nicht einfach nur „Geschichten erzählen“, sondern in gewisser Weise eine Taktik, die ihren eigenen Regeln folgt. Sie möchten mit ihrer Story ein Ziel erreichen – etwa, dass der Konsument Sympathien zum Produkt entwickelt oder sogar, dass er auf den Gedanken kommt, es selbst zu benötigen. Dieses individuelle Ziel gibt den Weg vor. Erzählstile sind komplexe Angelegenheiten: Ordnung, Authentizität, Emotion und am Ende das Erreichen des gewünschten Ziels. Nur so wird aus einer Geschichte eine effektive Möglichkeit, sich langfristig die Aufmerksamkeit des Konsumenten zu sichern.

 

Die tollste Geschichte greift nicht, wenn sich niemand angesprochen fühlt

Eltern wissen es: Wer seiner kleinen Tochter vor dem zu Bett gehen eine Geschichte vorliest, findet sich in einer Welt wieder, mit der sie sich identifizieren kann und in der sie sich wohl fühlt. So wird die Gute-Nacht-Geschichte zur Story über Pferde oder Prinzessinnen, auch wenn wir vielleicht viel lieber eine Geschichte über unseren Büroalltag oder den Stress im Alltag erzählen würden. Und auch der kleine Sohn bevorzugt in der Regel eher Geschichten über Feuerwehrmänner und ähnliche Inhalte, die seine Zielgruppe ansprichen. Wir denken nicht darüber nach, sondern wir begleiten das Kind bereitwillig in die Welt, in der es sich wohl fühlt. Dort erzählen wir von Drachen, Prinzen und allem was das Herz begehrt – doch nur selten spielen wir selbst eine Rolle. Im Storytelling gelten ähnliche Grundsätze: Wir sollten Geschichten wählen, die den Konsumenten ansprechen. Die ihn da „abholen“, wo er sozusagen auf uns wartet. Dabei sollt es nicht um uns selbst gehen, sondern vielmehr um die Emotionen, Situationen und Begebenheiten, die eine Umgebung schaffen, mit der sich der Konsument identifizieren kann. Denn schlussendlich geht es gerade im Storytelling um den Zuhörer, nicht etwa um den Erzähler.

 

Spannung, aber ja! Nervenaufreibend? Bitte nicht im Storytelling!

Spannung und „Thrill“ ziehen uns vor den Fernseher oder sorgen dafür, dass wir unser Buch kaum zur Seite legen können. Doch wie ist es im Storytelling mit diesen Eigenschaften? Prinzipiell hat Spannung in einer Geschichte nur einen Sinn: Sie soll den Konsumenten bei der Stange halten. Doch anders als im Film, wo wir auch einmal fünf Minuten „Langeweile“ ertragen können, ehe es aufschlussreich weiter geht, tritt gerade bei umfangreicheren Storytelling-Kampagnen nicht selten das genaue Gegenteil ein: Der Konsument verliert den Faden, schaltet ab, verliert das Interesse. Spannung und Nervenkitzel sollten daher im Storytelling mit viel Fingerspitzengefühl eingesetzt werden.

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