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Was ist Prototyping

Der Weg zum neuen Webdesign – Aber was ist eigentlich Prototyping?

Ein modernes und ansprechendes Webdesign ist der Grundstock einer gelungenen Webseite. Vieles muss bedacht werden, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt, seine bestehende Webseite zu modernisieren oder eine vollkommen neue Homepage ins Leben zu rufen. Damit die neue Webseite oder das neue Webdesign so perfekt wie möglich wird, ist daher die Unterstützung durch erfahrene Webdesigner, Programmierer und Marketingexperten meist unumgänglich – und hier stoßen Sie womöglich schon mal auf den Begriff „Prototyping“. Was steckt dahinter?

Seitenbesucher sollen gekonnt angesprochen werden und das Gesamtbild muss vertrauenerweckend und authentisch wirken. Dabei soll alles funktionell sein, intuitiv bedienbar und effektiv. Um dies zu erreichen durchlaufen Ihre Projekte in der Obhut von Experten in der Regel mehrere Test- und Entwicklungsphasen, die unter verschiedenen Gesichtspunkten zum jeweils besten Ergebnis führen sollen.

Auch wenn die Art und Weise des Prototyping von Fall zu Fall variiert: Erfahrene Agenturen für Onlinemarketing arbeiten in bestimmten, mehr oder weniger stets ähnlichen, Phasen an der Entwicklung einer neuen Webseite, eines neuen Webdesign oder auch einer neuen App. Der Begriff Prototyping steht, kurz gesagt, für einen dieser Prozesse, die das Projekt von der Idee über die Entwicklung bis hin zum fertigen Webauftritt durchläuft: Das ständige testen und optimieren. So weit, so gut. Doch was genau meint dieses „Prototyping“ und was bringt es?

 

Optimierung bis zum perfekten Ergebnis – mit dem Fokus auf dem Nutzer 

Anhand eines Prototyps werden vom Profi verschiedene Eigenschaften und Funktionen einer Webseite oder eines Webdesign simuliert, ehe diese gegebenenfalls optimiert finalisiert und umgesetzt werden. Das betrifft zum Beispiel die Navigation durch die Webseite oder auch die Farbgestaltung oder Aufteilung des Webdesign. Getestet werden diese Aspekte insbesondere mit dem Fokus auf der Benutzererfahrung. Anhand dieser Prototypen werden die Reaktionen des späteren Nutzers simuliert um Fehler in der Bedienbarkeit zu finden, Schwierigkeiten auszumerzen und das perfekte Endergebnis zu erzielen. Gleichzeitig kann im Design experimentiert und getestet werden, um beispielsweise die ideale Farbstruktur zu finden. 

Anhand eines Prototypen wird dazu also mitunter getestet, ob alle Ansprüche erfüllt werden. Stimmt das Corporate Design? Wie gut ist die Funktionalität bezüglich der Nutzung mit mobilen Endgeräten? Wurden alle Faktoren bedacht, die für eine gute Kundenakzeptanz wichtig sind und alle Ideen und Wünsche des Webseiteninhabers bedacht? Dieser hat zudem die Möglichkeit, erste Ergebnisse anhand der Prototypen zu begutachten und ebenfalls Wünsche und Anregungen anhand dieses Eindrucks einzubringen. Diese Möglichkeit, das angestrebte Ergebnis bereits in der Entstehung beobachten zu können, ist auch für den Seitenbetreiber ein nicht unwesentlicher Vorteil, der mitunter vor Missverständnissen, was mögliche Diskrepanzen zwischen der genauen Umsetzung und seine Vorstellungen angeht, schützt.

 

Webdesign und Homepage: Prototypen für das perfekte Endergebnis

Im Prinzip, kurz zusammengefasst, folgt der Prozess der Erstellung eines neuen Webdesign oder einer neuen Webseite einem gewissen Schema: Nachdem der Kunde den Auftrag erteilt hat, werden Faktoren wie Inhalte, Ziele, Wünsche und Ideen zusammengetragen, geplant und dann Stück für Stück zusammengesetzt. Der Seitenbetreiber erhält in bestimmten Abständen die bisherigen Arbeitsergebnisse, es werden Änderungswünsche umgesetzt, bis am Ende das Webdesign oder die Webseite entsteht, die sich der Seitenbetreiber vorgestellt hat. In der nächsten Phase folgt der abschließenden Programmierung eine Testphase, bis mögliche Fehler und Probleme behoben werden und die Webseite offiziell freigeschaltet werden kann.

Ein Prototyp kann hier helfen, zügig und zu aller Zufriedenheit zum Ergebnis zu gelangen. In der heutigen Zeit steht schließlich nicht mehr nur im Vordergrund, was der Seitenbetreiber sich wünscht. Mittlerweile steht der Nutzer im Mittelpunkt aller Bemühungen, denn die Erwartungen des Internetnutzers sind genau wie die Möglichkeiten gewachsen. Gute Bedienbarkeit und userfreundliches Webdesign gehören nunmehr unweigerlich zu den Aspekten, die den Erfolg einer neuen Webseite oder eines neuen Webdesign beeinflussen. Um Webseiten auch auf ihre Funktionalität aus Sicht der Nutzers auf Herz und Nieren zu testen, leisten gerade hier die Testphasen mit Protoypen wichtige Dienste.

 

Alles für den User: Prototyping für noch bessere Nutzererlebnisse 

Die Aufgaben, die etwa ein Webdesign heute zu erfüllen hat, sind weitaus umfangreicher geworden als in früheren Zeiten. Allein schon die problemlose Bedienbarkeit via mobiler Endgeräte ist schlichtweg ein „Muss“. Dementsprechend haben sich auch die Phasen der Webseitenerstellung verändert. Der Fokus liegt nun immer mehr auf der umfangreichen Usability, ohne die eine moderne Webseite kaum noch Chancen hat. Um zu gewährleisten, dass eine neue Webseite oder ein neues Webdesign am Ende für den User auch wirklich so gut zu Bedienen ist, wie es sein sollte, durchlaufen diese Seiten dementsprechende Prototyp-Phasen, in denen sie auf Herz und Nieren getestet werden.

Zudem haben sich die Inhalte einer modernen Webseite im Vergleich zu früher stark verändert. Während es in früheren Zeiten die hauptsächliche Aufgabe einer Webseite war Informationen für den Seitenbesucher bereit zu halten, wird heute weit mehr erwartet. Einfache textliche Aufarbeitung wichtiger Infos genügt längst nicht mehr: ansprechende Grafiken, eine übersichtliche Navigation, Webanwendungen und vieles mehr werden erwartet. Dementsprechend haben sich auch die Test- und Optimierungsprozesse verändert, um schnell und effektiv zu einem idealen Ergebnis zu gelangen. Prototyping ist also kein neuer Prozess, es hat sich lediglich über die Jahre und entsprechend der Entwicklungen angepasst, um stets optimale Webdesigns und Webseiten zum Ergebnis zu haben und hohe Fehlerquoten bei den finalen Webseiten oder Apps zu verringern.

 

Die Arten von Prototypen – für jedes Projekt der richtige Weg

Prototyping findet selbstverständlich nicht nur bei der Erstellung von neuem Webdesign oder einer neuen Webseite Verwendung. Man findet es im Marketing und der Werbung in verschiedensten Einsatzgebieten, von der Flyergestaltung bis hin zur Erstellung eines Corporate Design. Um für jedes Einsatzgebiet die richtige Vorgehensweise bereit zu haben, kennen wir verschiedene Prototyp-Arten.

Analoges Prototyping kommt meistens dann zum Einsatz, wenn eine frische Idee zusammengetragen wird. Zügig und skizzenhaft werden handschriftlich Ideen, Vorstellungen und Wünsche zusammengetragen, die daraufhin beispielsweise in gemeinsamer Runde mit Grafikern und Programmierern diskutiert werden, um Möglichkeiten für die ideale Umsetzung zu finden. Diese einfache visuelle Darstellung bietet meist einen guten Ausgangspunkt, an dem alle beteiligten Fachbereiche ansetzen können. Diese ersten Zusammenfassungen finden häufig etwa agenturintern Anwendung oder auch in Workshops, die von Agenturen für ihre Kunden für einen ersten Eindruck vorbereitet werden. Hier wird allerdings immer mehr auf die digitale Präsentation erster Umsetzungsideen und Vorschläge gesetzt. 

Möglich und gerade im Bereich Webdesign häufig genutzt ist außerdem die Erstellung eines Prototypen direkt in seiner finalen Technologie. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Zum einen kann die technische Umsetzbarkeit direkt getestet und gegebenenfalls optimiert werden. Zudem ermöglicht diese Art des Prototyps ein noch klareres Bild des möglichen finalen Projekts. Der entscheidende Faktor ist jedoch die Tatsache, dass ein solches Protoyping umfangreiche Testphasen, sowohl durch Kunden und Entwickler als auch durch Testnutzer ermöglicht. Dieser unvoreingenommene Blick auf das Konzept ermöglicht es, Fehler noch in den Testphasen zu erkennen und zu beseitigen.

 

Fazit:

Für welche Herangehensweise sich Webdesigner und Programmierer auch entscheiden: Am Ende sollte immer ein Endergebnis stehen, das dem User sowohl eine gute Usapility als auch eine optimale User Experience garantiert. Dazu muss die Handhabung der Webseite intuitiv und logisch sein und somit entsprechend ausgearbeitet werden. Das digitale Prototyping bezieht dazu gegebenenfalls den künftigen User mit ein. Zugleich wird der Seitenbetreiber vom Webdesigner oder der Agentur direkt mit einbezogen, kann erste Zwischenergebnisse sozusagen live begutachten und sich so viel besser vorstellen, wie sein Endergebnis aussehen kann. Vieles spricht daher für das Prototyping, so dass es insbesondere von erfahrenen Marketingagenturen in den meisten Fällen mehr oder weniger umfangreich genutzt wird. 

 

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