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Wie funktioniert Content Marketing?
Datum: 25.07.2020
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Wie funktioniert Content Marketing?

Vom einfachen Blog zum professionellen Contentmarketing!

Mit einem guten Webdesign unserer Webagentur aus Frankfurt und einer klaren Corporate Identity ist das Ende der Fahnenstange des modernen Marketing noch lange nicht erreicht. Viele Unternehmen wissen das und werten ihre Webseite durch einen Blog auf. Doch Vorsicht: Ein Blog ist nicht gleich Marketing, sondern zunächst einmal „nur“ eine Zusammenfassung interessanter Artikel. So kann beispielsweise auch ein einfacher Hobby-Reiseblog hoch interessant sein – doch Marketing zu betreiben, das ein Unternehmen und die Webseite langfristig voran bringt, bedeutet dies zunächst nicht. Er dient lediglich zur Unterhaltung. Wie geht Contentmarketing also wirklich? Und wie kann aus dem eigenen Blog gutes Contentmarketing werden?

 

Contentmarketing steht für Seriosität und Fachwissen

Themen auf der eigenen Webseite zu behandeln, die den Seitenbesucher interessieren und zudem die Suchmaschinen anlocken sowie Informationen bereit zu halten, ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit, mehr aus der eigene Homepage herauszuholen. Denn interessante Themen fesseln den Besucher und wirken sich positiv auf die Sichtbarkeit der eigenen Webseite aus. Zudem strahlt das dort gebündelte Fachwissen, an dem wir unsere Leser teilhaben lassen, Expertise aus und macht somit Eindruck.

Doch ein klassischer Blog hat auch seine Nachteile. Artikel versinken früher oder später in den Archiven und werden kaum noch beachtet, so dass Blogartikel schnell an Wirkungskraft verlieren und sich nur noch minimal auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken. Contentmarketing kann jedoch auch deutlich nachhaltiger wirken. Denn abgesehen von einem guten Webdesign gehören hochwertige und informative Inhalte zu den wichtigsten Aspekten, die eine gute Homepage ausmachen. Doch wie wird denn nun aus einem einfachen Blog eine erfolgreiche Contentmarketing-Maßnahme?

 

Contentmarketing boomt nach wie vor: So holen Sie mehr aus Ihren Inhalten heraus 

Was habe ich, was ist doppelt, was kann weg? Zunächst gilt es herauszufinden, wie es um die Inhalte des bestehenden Blogs steht. Wurden die wichtigsten Themen optimal behandelt? Fehlen wichtige Themen, wurden die richtigen Keywords verwendet? Zudem sollten Sie sich genau ansehen, ob sich thematische Dopplungen finden und diese gegebenenfalls ebenso ausmerzen, wie nicht mehr relevante Themen.

Dopplungen können zu Wirrungen führen, was das Suchmaschinenranking betrifft. Wird das gleiche Thema auf mehreren Seiten behandelt, kann dies dazu führen, dass der Suchmaschinen-Bot nicht definieren kann, welche der beiden Seiten den interessanteren Inhalt bietet. In der Folge können beide Seiten schlechtere Positionen zugewiesen bekommen. Möglichst einzigartige Inhalte auf den jeweiligen Unterseiten einer Webseite zu sammeln, ist daher deutlich sinnvoller, als ein Thema über Gebühr auf zig Seiten zu erörtern.

Zu nicht mehr aktuellen oder relevanten Themen zählen beispielsweise Artikel, die sich mit einem Thema befassen, das schlichtweg nicht mehr aktuell ist – etwa Produkte, die nicht mehr erhältlich sind oder auch Dienstleistungen, die mittlerweile nicht mehr angeboten werden. Aktuelle und somit interessante Artikel sollten wiederum bestehen bleiben und können gegebenenfalls inhaltlich optimiert werden. Möglicherweise lassen sich auch verschiedene Inhalte zusammenlegen oder auf den neusten Stand bringen.

Gerade Blogs, die bereits länger bestehen, tun sich hier nicht selten schwer. Themen wiederholen sich automatisch und können so, theoretisch, zu einem Problem werden. Hier empfiehlt es sich daher, inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte zu legen und weitere, themenrelevante Keywords mit zu verbauen, um möglichst unterschiedliche Artikel zu generieren. Auf diese Weise bleiben die Artikel für den Leser interessant, da dieser es durchaus schätzt, zu einem wichtigen Thema regelmäßig neues zu lesen. Die Suchmaschine wiederum erkennt das Interesse des Seitenbesuchers und bewertet beispielsweise anhand der Verweildauer des Users auf der Artikelseite ebenfalls tendenziell positiv. Auf diese Weise können auch Themen, die bereits behandelt wurden, in weiteren Artikeln zu positiven Bewertungen führen.

 

Ordnung ist das halbe Leben – auch im Contentmarketing

Um auch für die Zukunft eine gewisse Übersichtlichkeit zu wahren empfiehlt es sich, die Inhalte nun zu ordnen, also Thematisch zu sortieren, so unsere Experten der Marketing Agentur mindmelt. Dazu können die einzelnen Artikel entsprechenden Rubriken zugeteilt werden, so dass nicht nur Sie als Seitenbetreiber den Überblick behalten sondern auch der Seitenbesucher gegebenenfalls schnell findet, wonach er sucht.

Es kann, je nach Branche und Thema, zudem hilfreich sein, die Inhalte nun der Customer Journey zuzuordnen. Auf diese Weise zeigen sich schnell mögliche Lücken, so dass beispielsweise auch Themen, die noch nicht angesprochen wurden, in die künftige Themenauswahl aufgenommen werden können.

 

Die vier Stufen Costumer Journey kurz zusammengefasst:

Phase 1: Hier befassen wir uns mit Themen, die vor allem die Seitenbesucher interessieren, die aktuell ein Problem oder eine Frage haben und nach Antworten oder Erklärungen suchen. Diese werden gezielt angesprochen und werden daraufhin zu mögliche Neukunden, sofern wir sie mit unserem Lösungsansatz oder unserer Erklärung davon überzeugen können, dass wir die exakt richtigen Ansprechpartner sind.

In Phase 2 kümmern wir uns um die Seitenbesucher, die bereits erkannt haben, dass wir die beste Lösung für sie parat haben und die kurz davor stehen, unser Angebot zu nutzen.

In der nächsten Phase geht es insbesondere um jene Seitenbesucher, die noch genauere Informationen suchen, um unser Angebot mit anderen zu vergleichen. Hier wird also vieles detaillierter und transparenter, die Angaben genauer und der letzte Funken Überzeugungsarbeit geleistet. 

Die letzte Phase der Customer Journey steht für die Pflege der Bestandskunden. Hier werden bereits überzeugte Kunden erneut angesprochen, das Interesse an Folgemodellen oder interessanten weiterführenden Dienstleistungen geweckt.

 

Die Zukunft ordnen: Eine Strategie für Contentmarketing muss her 

Sind die bisherigen Inhalte geordnet und die Übersicht wieder hergestellt, geht es an die vermutlich anstrengendste Phase, die aus Ihrem einfachen Blog gutes Contentmarketing macht.

Auch gutes Contentmarketing braucht eine Strategie. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. So bietet sich beispielsweise die Option, einzelne Themenbereiche aufzubauen. Doch auch einzelne, spezialisierte Ratgeber können eine Möglichkeit sein. Ebenfalls interessant, insbesondere für Shops und Verkaufsseiten, ist die Option, die Inhalte in direkter Verbindung mit dem Produkt oder der entsprechenden Kategorie zur Verfügung zu stellen. Bieten Sie also beispielsweise einen Rasenmäher an, freut sich der ambitionierte Leser über direkt auf der Produktseite auffindbare nähere Infos zu relevanten Themen wie etwa Rasensorten, Pflege, Erklärbeiträge oder Produktinfos. Insbesondere zeitlose Inhalte lassen sich hier auch für längere Zeiträume effektiv unterbringen und holen den Seitenbesucher direkt da ab, wo er diese Informationen am ehesten braucht.

Zur Strategie gehört außerdem, sich über die künftige Themenauswahl klar zu werden. Hierzu sollten wir uns der Frage stellen, für wen (welche Zielgruppen) die Inhalte erstellt werden sollen. Ebenfalls wichtig ist es, festzulegen auf welchen Plattformen die Inhalte bereitgestellt werden können (werden Artikel in den sozialen Medien verbreitet etc.). Was macht unsere Inhalte einzigartig – was können wir bieten, das uns von den Angeboten der Konkurrenz abhebt? Ab welchem Punkt der Customer Journey möchten wir unsere Leser begleiten? Welche Themen sollten, statt eines Blogartikels, lieber auf einer Landingpage unterkommen? Eine klare Ausrichtung was die Themenbereiche und auch die Webseitenstruktur angeht, bringt Struktur in Ihr Contentmarketing, macht es Ihnen leichter und bietet dem Leser die Informationen, die er benötigt.

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