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Pitch bei einer Werbeagentur
Datum: 21.06.2018
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Pitch bei einer Werbeagentur

Wie funktioniert ein Pitch bei einer Werbeagentur?

Die Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur kann ein Unternehmen ganz klar voran bringen. Ein Team aus Experten unterstützt Unternehmen jeder Branche dabei, sich optimal zu präsentieren. Völlig egal, ob es vor allem darum geht, ein Rebranding professionell umzusetzen oder ob die vorhandene Marketingstrategie optimiert werden soll. Doch um das Beste aus dem eigenen Unternehmen und seiner Präsenz herauszuholen, ist die Wahl der richtigen Werbeagentur essenziell.  Um Werbeagenturen besser kennenzulernen, treffen sich Unternehmer mit ihnen zu einem sogenannten Pitch. Zusammengefasst handelt es sich dabei um eine Zusammenkunft, während derer Agentur und Unternehmen sich kennenlernen und von Seiten der Werbeagentur eine erste Version ihrer Ideen präsentiert wird. Der Pitch ist vor allem für größere Projekte die beliebteste Form der gängigen Methoden, um eine Agentur auszuwählen. Unternehmen haben so die Möglichkeit, verschiedene Ideen und Umsetzungsvorschläge sowie Denkweisen der Werbeagenturen zu vergleichen.

 

Vor dem Pitch: Vorbereitung und Briefing

Unternehmen sollten zu allererst herausfinden, was sie wollen und brauchen. Bleibt es bei einem neuen, ansprechenderen Webdesign? Soll der Onlineauftritt im Allgemeinen „runderneuert“ werden? Oder wird es Zeit für eine Corporate Identity oder ein Corporate Design? Sollen ganz neue Strategien ausprobiert oder bestehende optimiert werden? Ganz genau herauszufinden, wie umfangreich die Maßnahmen tatsächlich sein müssen, zählt zu den Aspekten, die bei der späteren Zusammenarbeit mit der ausgewählten Werbeagentur festgelegt werden. Doch eine ungefähre Idee davon, was von der Werbeagentur erwartet wird, sollte bereits festliegen. Ebenfalls Gedanken sollten sich Unternehmen vorweg über die Ziele machen, die sie erreichen möchten. Mit den so gewonnen Fakten, Visionen und Ideen kann ein Briefing erstellt werden, auf dem später der Pitch der Werbeagentur basieren wird. Dieses Briefing sollte alle wichtigen Fakten zum Unternehmen beinhalten und die Vorstellungen, welche Ziele erreicht werden sollten, klar ausdrücken. Die ausgewählten Agenturen erhalten dieses Briefing und gegebenenfalls die Möglichkeit zu einem Rebriefing, ehe es an das Erstellen des Pitch geht. Basierend auf diesen Informationen fassen die Agenturen ihre Vorschläge in einer Präsentation zusammen, durch die eine Entscheidung für oder gegen die Zusammenarbeit mit der Agentur erleichtert werden soll. Klarer Vorteil dieser Entscheidungsfindung ist die Möglichkeit für Unternehmen, die verschiedenen Agenturen sowie deren Arbeitsweise kennenzulernen und zu vergleichen.

 

Zusammengefasst: So sollte das Briefing für einen Pitch aussehen: 

  • Ein Briefing sollte der sich bewerbenden Werbeagentur alle wichtigen Infos zum Projekt liefern. Ohne ein möglichst detailliertes Briefing ist es für Werbeagenturen schwer, die perfekten Ideen und Strategien zu sammeln und die richtige Richtung zu finden. Professionelle Agenturen greifen jungen Unternehmen, die noch nicht über ausreichend Erfahrung in diesem Gebiet verfügen, bereits beim Erstellen des Briefings unter die Arme, geben Anreize und sagen ganz klar, welche Informationen benötigt werden. Ziel ist es, dem Unternehmen schlussendlich die perfekte Idee liefern zu können und zügig auf einen Nenner mit den Vorstellungen des Unternehmens zu gelangen.

  • Für die Werbeagenturen ist es wichtig zu erfahren, was erwartet wird. Stehen umfangreiche Kampagnen auf der Wunschliste oder sind insbesondere Vorschläge zu Strategien oder Optimierungen gewünscht?

  • Existieren Marktforschungsunterlagen oder Analysen? Je mehr Informationen die Agenturen zum Unternehmen und möglicherweise bereits genutzten Marketingmaßnahmen erhalten, desto individueller und gezielter wird jeder Pitch.

  • Abgesehen vom schriftlichen Briefing an sich empfiehlt es sich, den angesprochenen Agenturen einen festen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Sollten während der Erstellung des Pitch Fragen von Seiten der Agenturen auftauchen, ist eine möglichst direkte Kommunikation ideal.

 

So klappts mit dem perfekten Pitch: Die richtige Werbeagentur finden

Werbeagenturen gibt es mittlerweile wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Sich hier zu entscheiden, fällt schwer. Es lohnt sich daher immer, sich umzuhören: Wer hat bereits gute Erfahrungen gemacht und kann jemanden empfehlen? Wo passen die Erfahrungsberichte zu dem, was man sich von einer Werbeagentur wünscht? Dank des weltweiten Netzes und den Möglichkeiten zur Kommunikation, die es bietet, sind Unternehmen hier auch nicht mehr zwingend geografisch an Agenturen aus ihrer Region gebunden. „Dennoch bleibt zu erwähnen, dass sich die direkte Kommunikation mit den Agenturmitgliedern in den meisten Fällen auszahlt – es geht eben nichts über das Gespräch von Person zu Person“, so Ingo Krumm von der Werbeagentur Frankfurt mindmelt. Zudem gilt zu bedenken, ob es sich lohnen könnte, gezielt eine spezialisierte Werbeagentur, etwa mit Schwerpunkten in den Bereichen SEO oder Grafik, zu einem Pitch einzuladen.

Sind ein paar Agenturen in die engere Auswahl gerückt, gilt es zu vergleichen und ein wenig zu recherchieren: Hat die Werbeagentur vielleicht schon Projekte betreut, die dem eigenen an Größe und Branche ähneln? In aller Regel werden beispielsweise auf der Agenturwebseite einige Referenzprojekte vorgestellt. Sagt das hier erzielte Ergebnis zu und kann die Qualität überzeugen? Handelt es sich um größere Agenturen, die einen Full-Service aus einem Haus anbieten? Oder müssen einzelne Fachexperten extern hinzugezogen werden? Welche Version passt besser zu den Aufgaben, die in diesem Fall auf die Agentur zukämen? Die meisten, auch kleineren, Agenturen versuchen, die wichtigsten Fachbereiche wie etwa Webdesign, Grafik oder die Kompetenzen eines Marketingstrategen miteinander zu vereinen, was in den meisten Fällen sinnvoll für den Kunden ist. Am Ende sollte die Liste der Werbeagenturen, die sich mit einem Pitch um das Projekt bewerben dürfen, überschaubar sein und nicht mehr als etwa 3 bis 4 Agenturen umfassen. So bleibt der Überblick bewahrt.

 

So läuft ein Pitch bei einer Werbeagentur ab

Ob für diesen ersten Pitch ein Honorar von den Agenturen gefordert wird, hängt vor allem mit der Größe des Projekts und der Aussicht auf Folgeaufträge und langfristige Betreuung des Projekts zusammen. Insbesondere bei umfangreicheren Pitches wird in der Regel jedoch ein Honorar festgelegt, das zumindest die anfallenden Kosten (Arbeitsaufwand, technische Kostens usw.) deckt. 

Bei diesen ersten unverbindlichen Beratungsgesprächen und Präsentationen werden erste Ideen der Agenturen vorgetragen. Ansätze zu Marketingstrategien und Umsetzungsvorschläge von Grafikern, Designern und Programmierern werden mehr oder weniger grob umrissen. Anhand der hier gewonnenen Eindrücke kann sich das Unternehmen nun an die Auswahl der perfekten Werbeagentur machen. Welche Ideen haben die Vorstellungen des Unternehmens am ehesten getroffen? Welche Strategien konnten überzeugen und welcher Stil passt am besten zum Charakter des Unternehmens? Insbesondere sollte die Frage jedoch lauten: Mit welcher Agentur möchten wir näher zusammenarbeiten und welchen Experten vertrauen wir die Präsentation unseres Unternehmens in der Öffentlichkeit an? Der Fokus sollte hier ganz klar auf einer professionellen, sympathischen und vertrauenswürdigen Partnerschaft liegen. „Der Draht zwischen Unternehmen und betreuender Werbeagentur sollte so gut wie möglich sein, denn auch die größten Ideen bringen uns nicht voran, wenn die Kommunikation nicht stimmt“, so Ingo Krumm, Geschäftsführer der Werbeagentur Frankfurt mindmelt.

 

Wann lohnt sich ein Agenturenpitch?

Ein klassischer Pitch lohnt sich im Prinzip nur dann, wenn ein umfangreiches Auswahlverfahren nötig ist. Dieses wiederum lohnt sich in der Regel nur bei größeren Projekten. Ein Pitch bedeutet immer auch einen gewissen Aufwand, der einzukalkulieren ist – sowohl zeitlich als auch finanziell. In vielen Fällen ist es dementsprechend nicht sinnvoll, mehrere Agenturen gleichzeitig für einen Pitch zu beauftragen. Gerade für kleinere Unternehmen kann es effektiver sein, sich verschiedene Agenturen anzusehen, das persönliche Gespräch zu suchen und eine erste Beratung in Anspruch zu nehmen. „Bevor in das große Auswahlverfahren anhand mehrer Pitches investiert wird, sollte ganz klar sein, dass sich dieser Aufwand lohnt. Oftmals kann es auch genügen, sich mit interessanten Werbeagenturen in Verbindung zu setzen und sich auf ein unverbindliches Kennenlernen zu konzentrieren, bei dem schnell klar werden sollte, ob Agentur und Unternehmen zusammenpassen. Ein großangelegter Agenturpitch lohnt sich an sich nur dann für alle Seiten, wenn es um große Projekte und umfassende Aufgaben handelt“, so der Experte der Werbeagentur in Frankfurt.

 

Zusammenfassung:

  • Pitchen Sie nur, wenn es nötig ist - viele Agenturen beraten auch gerne vorab in einem persönlichem Gespräch - Pitches haben immer etwas anonymes.
  • Bieten Sie Agenturen eine Pitchvergütung als Motivation an, die Ergebnisse sind in vielen Fällen massiv besser.
  • Achten Sie nicht nur auf eventuelle Designs sondern auch auf die Menschen, mit denen Sie später zusammen arbeiten. Fragen Sie, wer Sie betreuen wird.
  • Bieten Sie neben einem schriftlichen Briefing auch Rücksprachen per Telefon oder vor Ort an, damit die Werbeagentur auch ein Gefühl für das Projekt bekommt.
  • Ziele setzen: Was erwarten wir von der Werbeagentur bei einem Pitch?

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