Fünf Behauptungen. Ehrlich und direkt.
Ich erlebe es regelmäßig: Unternehmen haben einen Beratungsbericht, eine Roadmap, manchmal sogar einen Prototypen. Und dann kommt der Alltag - niemand baut das System zu Ende, weil der Berater liefert, aber nicht baut. Das ist keine Schwäche der Unternehmen. Es ist die Lücke, in der ich arbeite.
Texte die nach nichts klingen, Analysen die keiner hinterfragt, Präsentationen die austauschbar sind. Das Problem ist nicht die KI. Das Problem ist, dass die meisten nie gelernt haben, sie zu führen - und das Ergebnis deshalb nie besser wird als die Frage, die man stellt.
Das übliche Format: zwei Tage Inspiration, viel Applaus, danach weiter wie vorher - mit einem Handbuch im Regal. Deshalb enden meine Workshops mit einem System, das am Montag danach tatsächlich läuft. Nicht mit einer guten Stimmung.
Wer US-Cloud-Tools pauschal ablehnt und dann jahrelang auf KI verzichtet, hat nicht genau hingeschaut. Leistungsfähige, datenschutzkonforme Systeme existieren - self-hosted, auf deutschen Servern, mit vollständigen Auftragsverarbeitungsverträgen. Wer DSGVO als Ausrede nutzt, will meistens gar nicht anfangen.
Effizienz verstärkt, was vorhanden ist: Wer gute Prozesse hat, wird schneller. Wer schlechte hat, macht mehr schlechte Arbeit schneller. KI ist kein Turnaround-Werkzeug. Deshalb fange ich beim Audit immer mit der Frage an: Was läuft gut? Erst dann schauen wir, was schneller werden soll.