KI-Workshops für Schulen und Hochschulen

Wie Lehrende und Trainer KI sinnvoll in Unterricht und Weiterbildung integrieren - praxisnah, ethisch reflektiert und mit sofort einsetzbaren Tools.

Was Lehrende nach diesem KI-Workshop können

Bildungseinrichtungen sind kein Wirtschaftsbetrieb mit KI-Strategie. Hier geht es um Lernen, Prüfen, kritisches Denken - und wie KI das alles verändert ohne es zu zerstören. Nach dem Workshop nehmen Lehrende mit:

  • Eine eigene Position zwischen Verbot und Umarmen: Sie haben sich an konkreten Beispielen aus Ihrem Fach durchgearbeitet und wissen wo KI sinnvoll ist, wo problematisch und wo verboten gehört. Keine pauschale Linie, sondern eine differenzierte Haltung die Sie auch gegenüber Schülern, Studenten und Eltern vertreten können.
  • Eine neue Prüfungskultur jenseits von Kontrolle: Sie kennen Prüfungsformate die mit KI bewusst arbeiten statt sie zu verstecken. Mündliche Prüfungen, Process-Portfolios, Reflexions-Aufgaben, Prüfungen unter Aufsicht. Sie haben mindestens ein Prüfungsformat aus dem Workshop für Ihren Kontext angepasst.
  • Ethik-Reflexion mit Substanz: Sie haben die wichtigsten ethischen Spannungsfelder durchgesprochen - Bias in Trainingsdaten, kulturelle Schieflagen, Autorenschaft, Manipulation, Bildungsgerechtigkeit. Keine abstrakte Ethik-Vorlesung sondern verknüpft mit Ihrem Fächerprofil.
  • DSGVO-konformer KI-Einsatz mit Schülern und Studenten: Sie wissen welche Tools rechtssicher mit Minderjährigen und welche nur mit volljährigen Studenten genutzt werden dürfen. Welche Anbieter EU-konforme Verträge anbieten und wo lokale Lösungen sinnvoll sind.
  • Konkrete Werkzeuge für den Bildungsalltag: Sie haben während des Workshops mindestens drei KI-Anwendungen ausprobiert die Sie sofort einsetzen können - in der Unterrichtsvorbereitung, im individualisierten Feedback oder in der Begleitung von Lernprozessen.
KI im Hoersaal und Klassenzimmer

KI im Klassenzimmer und Hörsaal

ChatGPT verbieten oder umarmen? Die Antwort liegt dazwischen. In diesem KI-Workshop für Bildungseinrichtungen erfahren Sie, wie KI-Tools im Unterricht funktionieren, wo sie echten Mehrwert bieten und worauf Sie beim Einsatz achten sollten. Praxisnah, mit Live-Demos und konkreten Beispielen aus dem Schulalltag, dem Vorlesungssaal und der betrieblichen Weiterbildung.

Drei Perspektiven stehen im Fokus: Was bedeutet KI für Lehrende? Welche Werkzeuge erleichtern Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung und Feedback? Was bedeutet KI für Lernende? Wie nutzen sie die Tools faktisch heute schon - und wo brauchen sie Anleitung? Was bedeutet KI für die Institution? Wie reagieren Schulleitungen, Dekanate und Bildungsverwaltung sinnvoll auf einen Trend, der nicht mehr verschwindet?

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, an Mitarbeitende in der Erwachsenenbildung und an Verantwortliche in der betrieblichen Personalentwicklung. Voraussetzungen: Neugier und Lust am Ausprobieren. Vorkenntnisse: keine.

KI verändert nicht das Lernen.

Sie verändert, wie wir Wissen vermitteln.

 

Wer die Werkzeuge kennt,

kann Chancen und Risiken einschätzen.

Ethik und Pruefungskultur

Ethik, Prüfungskultur und KI-Kompetenz

Wie bewerten wir Leistungen, wenn KI mitschreibt? Wo verläuft die Grenze zwischen Hilfsmittel und Täuschung? KI-Ethik im Bildungskontext ist kein theoretisches Seminar - es ist eine praktische Pflichtübung, die jede Bildungseinrichtung jetzt durchlaufen muss. In diesem Workshop arbeiten wir an den Fragen, denen Sie sowieso nicht mehr ausweichen können.

Konkrete Themen: Prüfungsformen die KI-resistent sind versus solche die KI bewusst einbeziehen. Wie schreiben Sie Lernziele neu, wenn das bloße Textproduzieren nicht mehr ausreicht? Was bedeutet KI-Kompetenz als Prüfungsleistung? Wie verhindern Sie, dass die Schere zwischen KI-affinen und KI-skeptischen Lernenden zur Bildungsungerechtigkeit wird?

Sie nehmen Denkanstöße, Praxisbeispiele und konkrete Formulierungsvorlagen für Hausarbeiten, Klausuren und Präsentationen mit, die Sie in Ihrem Kollegium oder Fachbereich weiterdiskutieren können. Mit Blick auf die wichtigsten Empfehlungen aus Bildungspolitik und Hochschulrektorenkonferenz - aber pragmatisch für den Alltag heruntergebrochen.

Ablauf eines typischen Workshop-Tages für Lehrende

Fünf Module die zusammen einen vollen Tag füllen. Für Lehrerkollegien an Schulen, Hochschulkollegien oder Weiterbildungsträger. Je nach Format und Zielgruppe passe ich Schwerpunkte an - bei Geisteswissenschaftlern liegt der Fokus stärker auf Ethik und Prüfungskultur, bei Naturwissenschaftlern eher auf Werkzeugnutzung und Datenfragen.

Modul 1 - Was KI im Bildungskontext wirklich ist (60 Minuten)
Kein Tech-Jargon, sondern die für Bildung relevanten Grundlagen. Was sind Large Language Models, wie entstehen sie, was können sie nicht? Wir schauen konkrete Beispiele aus den unterschiedlichen Fächern an: KI in Geschichte, KI in Deutsch, KI in Mathe. Wo liegen die Sollbruchstellen?

Modul 2 - Ethik und kritische Reflexion (90 Minuten)
Das Herzstück des Workshops für geisteswissenschaftlich geprägte Kollegien. Bias in Trainingsdaten, kulturelle Schieflagen westlicher KI-Modelle, Autorenschaft und geistiges Eigentum, Bildungsgerechtigkeit zwischen Schülern mit und ohne KI-Zugang. Wir gehen die Themen an Ihren konkreten Fächern durch - nicht abstrakt sondern verknüpft mit Ihrem Lehrplan.

Modul 3 - Neue Prüfungskultur entwickeln (75 Minuten)
Prüfungsformate die nicht versuchen KI zu detektieren sondern bewusst mit ihr arbeiten. Mündliche Prüfungen, Process-Portfolios, Reflexions-Aufgaben, Prüfungen unter Aufsicht, kollaborative Prüfungsformate. Wir entwickeln zusammen mindestens ein Prüfungsformat das in Ihrem Fach realistisch umsetzbar ist - nicht als Idealvorstellung sondern als konkrete Anleitung.

Modul 4 - DSGVO und Datenschutz in der Bildung (60 Minuten)
Konkret, juristisch sauber, nicht panikmachend. Welche KI-Tools sind mit Schülern unter 18 zulässig, welche nur mit ausdrücklicher Einwilligung, welche gar nicht? Wie regeln Sie Einverständnisse mit Eltern? Welche Anbieter haben EU-konforme Verträge, wo sind lokale Open-Source-Lösungen sinnvoller? Plus: konkrete Formulierungshilfen für Einwilligungs-Texte.

Modul 5 - Werkzeuge für den Bildungsalltag (75 Minuten)
Hands-on mit den Tools die Sie morgen einsetzen können. Unterrichtsvorbereitung mit ChatGPT oder Claude, individualisiertes Feedback an große Klassen, Differenzierungs-Aufgaben für unterschiedliche Lernniveaus, Recherche-Begleitung bei Hausarbeiten. Sie probieren mindestens drei Anwendungen selbst aus und nehmen die Prompt-Vorlagen mit.

KI-Werkzeuge im Bildungsalltag

Werkzeuge für den Bildungsalltag

Von der Unterrichtsvorbereitung bis zur Feedback-Erstellung: In diesem Modul lernen Sie konkrete KI-Tools kennen, die im Bildungsalltag sofort einsetzbar sind. Sie probieren die Werkzeuge selbst aus, sehen was funktioniert und wo die Grenzen liegen - damit Sie nach dem Workshop wissen, was für Ihren Alltag wirklich taugt.

Praxisbeispiele aus den letzten Workshops: Unterrichtseinstiege mit ChatGPT planen, Aufgaben für verschiedene Lernniveaus mit Claude generieren, Klausurfragen mit KI gegenlesen lassen, Feedback auf Schüler- oder Studierendentexte mit KI-Unterstützung formulieren. Lange Quellen mit NotebookLM analysieren und vergleichen, Recherche-Aufgaben mit Perplexity vorbereiten.

Wichtig: Wir schauen uns auch die Schwachstellen an. Wann produziert KI in Bildungskontexten Unsinn? Welche Tools haben unbrauchbare Datenschutzbedingungen für den Schul- oder Hochschuleinsatz? Welche Alternativen gibt es zu den großen US-amerikanischen Anbietern? Eine ehrliche Bestandsaufnahme statt Tech-Enthusiasmus.

Pauschal weder noch. Verbieten funktioniert in der Praxis nicht - die Tools sind überall verfügbar und Schüler und Studenten nutzen sie sowieso. Aber unkontrolliert erlauben ist auch keine Lösung. Der dritte Weg: bewusst integrieren mit klaren Regeln. In manchen Aufgaben KI explizit zulassen und reflektieren lassen, in anderen Prüfungsformaten gezielt ohne KI arbeiten. Im Workshop entwickeln wir diese differenzierte Linie für Ihren Kontext.

Bei Minderjährigen gelten strengere Regeln. ChatGPT in der Standardversion ist erst ab 13 zugelassen, mit Einschränkungen bis 18. Die meisten Schulen arbeiten mit datenschutzfreundlicheren Alternativen wie fobizz, eduGPT oder lokal gehosteten Modellen. Für Hochschulen mit volljährigen Studenten ist die Lage einfacher, aber auch hier sollte die Datenrichtlinie eindeutig sein. Wir gehen im Workshop die rechtliche Lage in Ihrem Bundesland durch und entwickeln einen Einwilligungs-Text für Eltern oder Studenten.

KI-Detektoren sind aktuell unzuverlässig - sie geben false positives, sind angreifbar und führen zu Misstrauen statt Lösungen. Die Antwort liegt nicht im besseren Detektor sondern in besseren Prüfungsformaten. Mündliche Prüfungen über abgegebene Texte, Process-Portfolios statt fertiger Ergebnisse, Prüfungen unter Aufsicht ohne KI-Zugang, Reflexions-Aufgaben über den eigenen Prozess. Diese Formate sind nicht neu - sie werden durch KI nur wichtiger. Im Workshop arbeiten wir an konkreten Fällen aus Ihren Fächern.

Die Spannung ist real. Schüler aus Haushalten mit ChatGPT-Plus-Lizenz, ständigem Internet und Eltern die mit KI helfen können haben Vorteile gegenüber Schülern ohne diese Ressourcen. Die Lösung ist nicht KI verbieten, sondern Zugang ausgleichen: schulische Lizenzen für alle, KI-Kompetenz im Pflichtcurriculum, Bewertung die nicht KI-Zugang belohnt sondern Denkleistung. Das ist eine politisch-strukturelle Aufgabe an die Bildungsverwaltung, aber Lehrende können im Klassenzimmer viel ausgleichen.

Sachlich, mit Beispielen und ohne Defensiv-Haltung. Eltern sind aktuell hin- und hergerissen: die einen wollen KI verboten sehen, die anderen erwarten KI-Kompetenz von ihren Kindern als Zukunftsfähigkeit. Beide Lager können Sie nur mit konkreten Beispielen abholen: "In unserem Deutschunterricht läuft das so, in Geschichte anders, in Mathe nicht." Plus eine kurze schriftliche Linie was an Ihrer Schule gilt. Im Workshop entwickeln wir die Elternkommunikation als konkretes Format.

KI in Ihre Bildungseinrichtung bringen?

Ob Hochschule, Volkshochschule oder betriebliche Weiterbildung - ich passe meine Workshops an Ihre Zielgruppe und Ihren Kontext an.

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